So erreicht Ihr uns

In der Betreuung unserer Kindergartenkinder ist uns die liebevolle, individuelle Betreuung und Bildung die wichtigste Grundlage!

Durch die Zugehörigkeit zur Gruppe soll das einzelne Kind sich gut aufgehoben wissen und durch die Erfahrung der Geborgenheit verschiedene Lernschritte auf dem Weg zur Schule möglichst gut bewältigen können. Wir möchten jedes Kind auf dem Weg zu einem selbstständigen und selbstbewussten Menschen liebevoll begleiten, um die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen zu stärken!

Um den Kindern eine optimale Entwicklung zu ermöglichen, ist uns der Kontakt und Austausch mit dem Elternhaus sehr wichtig! 

In unserem Kinderhaus St. Florian gibt es sechs Kindergartengruppen, in denen bis zu 25 Kinder im Alter von drei Jahren bis zur Einschulung von einem Team aus Erziehrinnen und Kinderpflegerinnen sowie pädagogischen Hilfskräften betreut werden. In der Integrationsgruppe werden bis zu fünf Kinder mit besonderem Förderbedarf in einer Gruppe mit ca. 15 Kindern von einem Team aus Sozialpädagogin, Heilerziehungspflegerin und Kinderpflegerin gefördert und begleitet.

In der Regel werden die Kinder in ihren Stammgruppen ab 07.30 Uhr betreut. Von 07.00 bis 07.30 Uhr gibt es die Möglichkeit, bei Bedarf einen gruppenübergreifenden Frühdienst zu buchen. In zwei Ganztagsgruppen, die bis 15.30 Uhr geöffnet sind, bieten wir auf Nachfrage einen gruppenübergreifenden Spätdienst von 15.30 bis 16.30 Uhr an.

Unsere Kinder im Kinderhaus werden tagsüber jederzeit mit Getränken (Wasser, Apfelsaftschorle bzw. Tee im Winter) versorgt und müssen keine Getränke von zuhause mitbringen. Vormittags stärken wir uns bei einer gemeinsamen Brotzeit, die jedes Kind von zuhause mitbringt. Für die Kinder, die ganztags bei uns sind, bieten wir eine warme Mittagsmahlzeit an. Das gemeinsame Essen bedeutet für uns Gemeinschaft und persönliche Zuwendung.

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Einmal wöchentlich bzw. alle 14 Tage nutzen wir den Turnraum. Dort stehen den Kindern verschiedene Turnmaterialien (Matten, Langbänke, Leitern, Bälle, etc.) zur Verfügung. Durch den Aufbau von Parcours und Bewegungsspielen regen wir spielerisch die motorische Aktivität der Kinder an.

In Vorbereitung auf die Schule, nehmen unsere Vorschulkinder ab dem 2. Halbjahr täglich am Sprachförderprogramm “Hören – Lauschen – Lernen” teil. Gemeinsam mit dem Hamster “Hanno” werden sie spielerisch mit Silben, Reimen, ersten Buchstaben, Wörtern und Sätzen vertraut.

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Auch im mathematischen Bereich werden unsere Vorschulkinder bereits im Kindergarten schon gezielt gefördert. Im Zahlenland beschäftigen sie sich über einige Wochen ganz intensiv mit den Zahlen 1 bis 5.

In allen Gruppen des Kinderhauses finden neben dem Freispiel täglich pädagogische Angebote statt. Diese können sich je nach Intention an einzelne Kinder, an Teilgruppen oder an die Gesamtgruppe richten. Unser pädagogischer Alltag mit den Kindern ist geprägt davon, Entwicklungs- und Lernmöglichkeiten zu bieten und gemeinsam mit den Kindern zu erschließen.

Als wesentliches pädagogisches Element des Alltags dient in allen Gruppen das Freispiel. Hier können die Kinder in einem festgelegten Rahmen selbst entscheiden, womit und mit wem sie spielen möchten. Dabei steht das Team als Unterstützung, Begleitung, Spielpartner und Beobachter zur Seite. Die Kinder erleben hier Selbstbestimmung, Autonomie und Selbstwirksamkeit. Sie können vielfältige Erfahrungen entsprechend ihrer eigenen Individualität machen und damit sehr viel lernen.

Der „Morgenkreis“ ist ein zentrales Ritual, das in jeder Gruppe täglich nach dem Ankommen stattfindet. Dazu kommen die Kinder und das pädagogische Personal einer Gruppe auf einem runden Teppich zusammen. Wir begrüßen uns gegenseitig und singen Lieder oder sprechen ein Gebet. Entsprechend der Jahreszeit nehmen wir uns Zeit für pädagogische Angebote, wie z. B. eine Bilderbuchbetrachtung, ein Fingerspiel, Rätsel, Experimente, usw.

Im pädagogischen Alltag im Kinderhaus achten wir in allen Gruppen darauf, die Kinder altersentsprechend mit einzubinden und ihre Anliegen ernst zu nehmen. Durch das pädagogische Team werden die Kinder aktiv ermuntert, ihre Bedürfnisse zu vertreten sowie Beschwerden einzubringen. Dazu bieten wir unter anderem sogenannte Kinderkonferenzen an. Dabei werden Entscheidungen der Kinder respektiert und umgesetzt, z. B. die Gestaltung der Spielbereiche im Gruppenzimmer, die Ausgestaltung von Themen und Projekten, der Alltag in der Gruppe, etc.

In unseren pädagogischen Planungen orientieren wir uns stets an den Kindern der Gruppe und ihrem individuellen Entwicklungsstand, sowie ihren aktuellen Interessen. So können einzelne Gruppen im Kinderhaus Projektthemen durchaus unterschiedlich bearbeiten und gestalten. Gibt es im Kinderhaus beispielsweise zu Beginn des Jahres in einer Gruppe viele „Neulinge“ wird das Thema „Ich – Du – Wir“ aufgegriffen und intensiv behandelt, um die Gruppe in ihrer neuen Zusammensetzung zu stärken. Gleichzeitig finden in einer anderen Gruppe „Waldtage“ statt, weil die Gruppe nur wenig neue Kinder hat, im Miteinander bereits gefestigt ist und die Kinder beim Spielen großes Interesse am Thema Wald äußern.