Wie ist denn das Kinderhaus in Fraunberg entstanden?

Unsere Entstehungsgeschichte

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Tierisch was los

Bei uns gibt es in der Kinderkrippe
Raupen, Mäuse, Hamster.

Käfer, Schmetterlinge, Bienen, Schnecken Spatzen, Maulwürfe, Eichhörnchen findet man im Kindergarten.

In unserem Kinderhaus St. Florian betreuen wir Kinder von einem Jahr bis zum Schuleintritt. Auf dem Weg zum weltoffenen, beziehungsfähigen, selbstständigen und selbstbewussten Menschen, begleiten wir die uns anvertrauten Kinder und ermöglichen ihnen Lernprozesse im gegenseitigen Miteinander. Dabei steht bei uns die Individualität und Einzigartigkeit jedes Kindes und seiner Familie im Zentrum.

In unserem Kinderhaus gibt es Platz für 36 Krippen- und 175 Kindergartenkinder.

Den drei Krippengruppen mit Platz für insgesamt 36 Hamster-, Raupen- und Mäusekindern im Alter von 1 bis 3 Jahren steht ein eigens für diese Altersgruppe ausgestatteter und vom restlichen Betrieb abgegrenzter Bereich innerhalb des Kinderhauses zur Verfügung. Neben den Gruppenräumen gibt es hier verschiedene Erlebnis- und Funktionsräume.

In unseren sieben Kindergartengruppen betreuen wir Kinder ab 3 Jahren bis zum Schuleintritt. Jede dieser Gruppen findet Platz in einem eigenen Gruppenzimmer. Dort steht den Kindern ein vielfältiges, altersentsprechendes Spielmaterial zur Verfügung, welches zum Spielen und Lernen motiviert. 

Räumlich bilden immer zwei bis drei Gruppen eine Einheit, die sich auch einen Eingang und die Toilettenräume teilen. Aufgrund der langen Geschichte des Kindergartens und der damit verbundenen baulichen Erweiterungen, hat jeder Gruppenraum seinen einzigartigen Charme.

Im Kinderhaus St. Florian gibt es für Kinder, die einen erhöhten Förderbedarf haben, eine sogenannte „Integrationsgruppe“ mit besonderen Rahmenbedingungen, um eine intensive Begleitung, Bildung und Betreuung für die Kinder und Familien zu gewährleisten. In dieser Gruppe sind ca.15 Kinder im Kindergartenalter, davon drei bis fünf Kinder mit erhöhtem Förderbedarf bzw. einer Behinderung oder drohenden Behinderung. Diese Kinder werden von einem Team aus Sozialpädagogin, Erzieherinnen, Kinderpflegerinnen und Heilerziehungspflegerinnen betreut. Zudem erhalten die Integrationskinder sowie auch die Gruppe Unterstützung und Förderung durch die Fachdienste der Frühförderstelle Erding, wie zum Beispiel Heilpädagogik, Logopädie oder Ergotherapie, während der Kindergartenzeit.

Unseren gemeinsamen Rahmen im Kinderhaus St. Florian bildet der Jahreskreis mit seinen Jahreszeiten, Festen und Feiern. Als katholisches Kinderhaus nehmen bei uns die kirchlichen Feste, wie z. B. Erntedank, St. Martin, Nikolaus, Advent, sowie Weihnachten und Ostern eine zentrale Rolle ein und werden entsprechend bearbeitet und gefeiert.

Der Geburtstag jedes Kindes wird bei uns selbstverständlich auch gebührend gefeiert. Ebenso stehen gemeinsame Feste, z. B. Fasching, Sommerfest, etc., auf dem Programm. Regelmäßig werden zu diesen Festen auch die Familien der Kinderhauskinder eingeladen!

„Warum kann es nicht immer mehr Schokolade sein?“, „Mittagsschlaf ist doof!“, „Ein echtes Pferd im Garten wäre richtig toll!“ – Im pädagogischen Alltag im Kinderhaus, achten wir in allen Gruppen darauf, die Kinder altersentsprechend mit einzubinden und ihre Anliegen ernst zu nehmen. Alle zwei Jahre findet im Kinderhaus eine Kinderbefragung statt, bei der durch eine möglichst neutrale Fachkraft anhand eines Gesprächsleitfadens mit den Kindern verschiedene Aspekte unserer pädagogischen Arbeit besprochen werden und die Kinder hier Rückmeldung, Wünsche und Beschwerden abgeben können. Die Ergebnisse werden dann veröffentlicht und im Team, sowie mit Träger und Gemeinde besprochen. Auf dieser Grundlage können die bestehenden Angebote an den Bedarf der Kinder angepasst bzw. beibehalten oder ergänzt werden.

Da wir uns über die große Verantwortung zum Wohle und Schutz der uns anvertrauten Kinder bewusst sind, haben wir uns intensiv mit dem Thema Kinderschutz auseinandergesetzt und ein Konzept entwickelt, damit die Sicherheit unserer Kinder gewährleistet ist. Wir haben uns sensibilisiert, um Auffälligkeiten wahrzunehmen, Kinder stark zu machen, Eltern zu unterstützen, Präventionsarbeit zu leisten und offene Augen und Ohren zu haben, was Kinder psychisch und physisch unter Druck setzten könnte. Dieses Schutzkonzept soll jeder Mitarbeiterin im Kinderhaus ein Leitfaden sein, um wachsam zu bleiben, damit die Kinder eine glückliche und unbeschwerte Zeit verleben.